Sogenannte "schnelle Brillen" bieten einen sicheren Halt auf dem Nasenrücken und hinter den Ohren. Ihre häufig regenbogenfarbenen Gläser schützen das empfindliche Raver-Auge vor dem gleißenden Stroboskop-Gewitter auf dem Club-Parkett und verleihen ihren Trägerinnen und Trägern einen gewissen Hauch von unnahbarer Coolness und demonstrativer Verspultheit.
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Hiltrup bei Münster, Mitte Dezember 1991: Mit Knicklichtern und Trillerpfeifen bewaffnet, machen sich ganze Busse voller feierwütiger Jünger der neuartigen Techno-Subkultur von ihrer westfälischen Heimat aus auf Richtung Berlin-Weißensee, wo die erste Mayday stattfinden soll.
Wo heute eine amerikanische Schnell-Restaurant-Kette die Cholesterinspiegel ihrer Kundschaft in die Höhe treibt, befand sich früher in der Düsseldorfer Altstadt die Mata-Hari-Passage. Im in dieser bis 1984 ansässigen Szene-Club Cabaret wurden des Öfteren Mitglieder der in der NRW-Landeshauptstadt beheimateten Elektronik-Pioniere Kraftwerk gesichtet.
Kriminaldelikte mit direktem Bezug zur Partyszene – die Statistik zeigt: Bei weitem keine Seltenheit. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt inbesondere vor dem Konsum von rauschverursachenden Party- und Designerdrogen mit unbekanntem Wirkstoffgehalt.
Selbsternannte Drogenpäpste sind die Geißel ekstatischer Entgrenzungsevents. Ungefragt perpetuiieren die penetranten Psychonauten ihre essentialischen Hot-Takes zur einzig durch Abusus entaktogener Arzneien zu erreichenden ewigen Erleuchtung.
Früher Abend am Tag nach einem spontanen Outdoor-Rave in einer städtischen Grünanlage: Neben einem Paar auffällig kleiner Rollerskates zeugen nur noch vereinzelte Sprenkel neon-farbenen Glitzerstaubs im plattgetretenen Gras von den nächtlichen Eskapaden der Feiernden.
Von der Muckibude bis zum Sexclub: Vielfältige Schauplätze offen zur Schau gestellten Körperkults bedienen sich bereitwillig der anregenden Rhythmen zeitgenössischer Electronic Body Music.
Im von internationalen Konflikten und politischer Repression gebeutelten post-sovietischen Untergrund schwelt es: Immer mehr Menschen sehnen sich nach eskapistischen Ekstase-Erfahrungen.
Mittelschneller Underscore mit leicht leiernden Synths, einem repetitiven Arpeggiator und Kopfnicker-Hiphop-Beat.
Warmes Klangbad aus E-Piano und sanftem Bass-Synthesizer. Suggeriert Luxus und entspanntes Wohlergehen. Perfekt für Lifestyle-Content, Beauty-Tutorials oder Berichte aus dem Nachtleben der Reichen und Schönen.