Der Mörder ist immer der Gärtner, heißt es. Oder verbirgt doch der Butler ein düsteres Geheimnis? Einsame, lang gezögene Cellotöne untermalen Bilder menschlicher Abgründe und psychologischer Dilemma. Kalt, kratzig, ernst.
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Hunderte Schwalben fliegen in wahnwitzigen Formationen eine endlose Kaskade von Manövern am farblosen, dichtbewölkten Herbsthimmel. Bewegtes Sopransaxophon-Solo.
Skulptur in Bewegung: Mit innig ineinander verschlungenen Gliedern fliegen zwei Tänzerinnen anmutig über das Parkett. Temperamentvolles Altsaxophon-Solo.
Ein Schmied in einer schweren, schwarzen, ledernen Schürze befeuert die Glut eines Feuers mit langsamen Hüben eines imposanten Blasebalgs. Meditative, langgezogene Kontrabass-Töne im tiefen Register.
Noten verlassen den Trichter des Saxophons eine nach der anderen und füllen den Raum wie Papierflugzeuge, die sich in ihren Flugbahnen kreuzen und sodann hinabsinken zum Boden. Leicht atemloses Altsaxophon-Solo.
Dienstag. Regentropfen bilden plätschernd Pfützen in einer schmalen Gasse zwischen zwei Häuserzeilen. Melancholisches Sopransaxophon-Spiel.
Bei den um 1900 in Tschechien und Österreich populären, sogenannten Pawlatschenhäusern bilden Pawlatschengänge, eine Art von Außenbalkonen, den Zugang zu den einzelnen Wohneinheiten. Sopransaxophon mit leicht klagendem Unterton.
Feuer! Vor den Augen Schaulustiger werden zunächst flache Schläuche auf dem Boden ausgerollt, die sich nach wenigen Pumphüben mit Löschwasser füllen, welches – Gott sei Dank! – der Feuersbrunst Einhalt gebietet. Altsaxophon für Gefahrensituationen und anderweitig Dringliches.
Suchend wirkende Cello-Improvisation. Ein durch alle Lagen mäanderndes Cello-Glissando verstetigt sich im Verlauf zusehends.
Schlappohrig streunt ein alter Hund durch Gassen voller Gerümpel und nimmt schnüffelnd Witterung auf. Kauzig-schräge Tenorsaxofon-Improvisation.